über uns

Mit diesem Projekt möchten wir die Aufmerksamkeit auf jenen Teil der bulgarischen Gesellschaft richten, die nicht aufgehört hat, ihre demokratischen Überzeugungen zu verteidigen trotz der kommunistischen Repressionen. Die Menschen wurden verfolgt, erniedrigt und physisch vernichtet. Über diesen Teil der Gesellschaft wird sehr selten gesprochen. Die Namen der getöteten Politiker, Schriftsteller, Journalisten und vieler ehrlicher Leute sind heute fast unbekannt. Deren Gräber kennen nur ihre Mörder. Sie waren gegen die Sowjetisierung Bulgariens und deshalb zu „Feinden des Volkes“ erklärt.

Es ist wenig über die Widerstandsbewegung in Bulgarien bekannt, über die erlebten Repressionen in den Gefängnissen, Arbeitslagern und über die Gewalt im Alltag. Es war verboten darüber zu sprechen, sogar im engsten Familienkreis.

Das ist ein Grund warum die junge Generation so wenig über den kommunistischen Terror weiß.
Dieses Projekt ist unser Beitrag zum vereinigten Europa, um die Ursachen für den heutigen Zustand Bulgariens besser zu verstehen. Sie wurzeln in einer Reihe ungerechter geopolitischer Entscheidungen und in fehlerhaften Handlungen in jüngster Zeit. Die Geschichte Bulgariens ist aber Teil der Geschichte Europas. Menschenrechte und Demokratie sind unser gemeinsames Gut, für das tausende Bulgaren ihr Leben gegeben haben. Das Verhältnis zu den Opfern des Kommunismus und die Schäden der Sowjetisierung Osteuropas nach dem Zweiten Weltkrieg sind ein gesamteuropäisches Problem, das bis heute unterschätzt und nicht genug beleuchtet wird.